Infos - Urlaub & Verkehr

 

Kinder im Nebel - Sehen und gesehen werden

Sichtbarkeit auf dem Schulweg bringt mehr Sicherheit!
Die trübe Jahreszeit mit Schmuddelwetter und Nebel ist
wieder da. Besonders Kinder, die bei diesigem Wetter zur
Schule gehen, haben es schwer, im Straßenverkehr auf sich
aufmerksam zu machen. Sind sie dazu noch unauffällig
gekleidet, werden sie von den Kraftfahrern leicht übersehen.
Mit dunkler Bekleidung sind Kinder bei Schmuddelwetter
oder Nebel höchstens 30 Meter weit zu sehen. Ausgestattet
mit heller Schutzkleidung dagegen reflektieren sie aus bis zu
150 Meter Entfernung. Eltern sollten deshalb immer daran
denken, dass Sichtbarkeit auch Sicherheit bringt. Hier die
wichtigsten Tipps, wie Kinder im Straßenverkehr besser
gesehen werden:

Die Kleidung macht's: Praktisch sind vor allem Jacken und
Anoraks mit eingearbeitetem Leuchtstreifen, die im
Scheinwerferlicht zurückstrahlen. Reflektierende Figuren
gibt es zum Aufbügeln oder Aufnähen. Beim Anziehen
der Kinder sollte auch daran gedacht werden, dass Farben
wie Weiß, Gelb, Orange oder Neonfarben weniger Licht
schlucken und daher bei diesigem Wetter und im Dunkeln
besonders hervorstechen. Außerdem machen fluoreszierende
Schulranzen nach DIN-Norm und lustige Blinkies zum
Anklippen die Kleinen besser sichtbar.

Für Rad fahrende Kinder gelten zusätzliche Sicherheits-
maßnamen: Neben einer intakten Fahrradbeleuchtung und
Speichenreflektoren empfehlen sich reflektierende Bänder.
Diese werden mit Klettverschlüssen an Arm- oder
Fußgelenken befestigt und können auch auf den 
Fahrradhelm geklebt werden.

Gute Sichtbarkeit allein ist aber noch nicht alles. Auch auf
das richtige Verhalten im Straßenverkehr kommt es an.
Fahrzeuge haben bei Schmuddelwetter auf Grund von
nassem Laub oder Regen einen deutlich längeren Bremsweg.
Eltern sollten ihren Kindern deshalb unbedingt einschärfen,
nur gesicherte Übergänge zu benutzen und nicht vor oder
hinter geparkten Autos über die Straße zu laufen.

Quelle: ADAC

 

 

Unfallrisiko " toter Winkel "

RICHTLINIE : Weil der " tote Winkel " eine der häufigsten
Unfallursachen ist, fordert die EU - Kommission strengere
Normen ; Außenspiegel auf der Beifahrerseite aller PKW,
Frontspiegel für LKW, in Spezialfällen zusätzlich Kameras
und Monitore. Außerdem sollen die Spiegel künftig ein
größeres Sichtfeld ermöglichen. 
Quelle : ADAC Südbaden.

 

ADAC - Sicherheitstraining !

Der ADAC - Südbaden hat in Breisach - Hochstetten seinen
Übungsplatz für das Sicherheitstraining. Mitglieder des
Autohilfsfunk können an diesen Lehrgängen teilnehmen. 
Weitere Auskünfte über den AHF - Vorstand.

 

ADAC - Notrufstationen !
Österreich
Frankreich
Spanien
Spanien
Portugal
Italien
Griechenland
Türkei
Ungarn
Slowakei
Dänemark
Niederlande

 

(01) 25 12 060
04 72 17 12 22
93 50 82 82 8
91 59 30 04 1
(0034) 93 50 82 08 8
02 66 15 91
(010) 96 01 26 6
(0212) 28 87 19 0
(061) 34 51 71 1
(004202) 61 10 43 51
79 42 42 85
(0502) 30 05 60

 

24 Stunden-Service
24 Stunden-Service
24 Stunden-Service
24 Stunden-Service

24 Stunden-Service


24 Stunden-Service


24 Stunden-Service

 

Fahrrad im Straßenverkehr

Für die Sicherheit des Radfahrers sind Ausrüstung und Zustand des
benutzten Fahrrads von großer Bedeutung.
Im einzelnen müssen nach der Straßenverkehrszulassungsordnung 
( StVZO ) an einem verkehrssicherem Fahrrad fogende Komponenten
vorhanden und funktionstüchtig sein.

01.  Vorderrad- und Hinterradbremse
02.  ein Scheinwerfer
03.  ein weisser Frontreflektor ( vorne ), kann auch mit 2. kombiniert sein
04.  ein Dynamo
05.  ein rotes Rücklicht
06.  ein roter Rückstrahler ( hinten), kann auch mit 5. kombiniert sein
07.  ein zusätzlicher roter Großflächenstrahler ( hinten )
08.  je 2 gelbe Speichenreflektoren seitlich an Vorder- und Hinterrad,
       ersatzweise weiß > leuchtende < Reifen oder Leuchtringe
09.  gelbe Pedalrückstrahler, die nach vorne und hinten wirken
10.  eine helltönende Glocke

Die Pflichtausrüstung 1-10 gilt für alle Fahrräder, also auch für
Spezialfahräder wie BMX -, Gelände- und Rennräder, wenn sie im
Straßenverkehr benutzt werden. 
Außerdem muss das Fahrrad betriebssicher sein. 
Das bedeutet u.a. das Lenker, Sattel, Tretkurbel, Kette und wichtige
Schrauben nicht locker sein dürfen. 
Der Autohilfsfunk kann als ADAC - Ortsclub in Verbindung mit dem 
ADAC und der Deutschen Post an Schulen Jugend - Fahrrad - Turniere
durchführen.

Weitere Auskünfte : 
Max Armin Holzbach, 1. Vorsitzender 
Alte Dorfstr. 6 
79183 Waldkirch - Buchholz 
Tel. 07681-490018 / Fax 07681-7490520 
Email armin.holzbach@t-online.de


10 Tipps für Werkstattbesuche

Mehr Absprachen, weniger Missverständnisse

Autofahrer und Werkstatt - ein Dauerbrenner. Viel Ärger und Missverständnisse lassen sich laut ADAC vermeiden, wenn sich 
der Kunde an die nachfolgenden zehn Tipps für Werkstattbesuche 
hält. Sie zielen vor allem auf klar definierte, schriftlich fixierte 
Aufträge ab, an die sich eine Werkstatt zu halten hat. Somit kann 
sie auch keine Leistungen ausführen und berechnen, die der Kunde
gar nicht wollte. Sollte trotzdem etwas schief gehen, so können sich
ADAC-Mitglieder an ihren Club wenden und um Rat bitten. 

So erleben Sie keine unliebsamen Überraschungen:

*Keine Pauschal-Aufträge erteilen wie "TÜV-fertig machen" oder 
  "Auto  muss urlaubsfit sein"

*Bei Aufträgen, die nicht genau abgrenzbar sind, schriftlich eine
  Kosten-Höchstgrenze vereinbaren ("Fehlersuche bis zu einem 
  Gesamtbetrag von xx,xx Euro einschließlich Material und 
  Arbeitskosten")

*Aufträge nur schriftlich erteilen und eine Kopie der Auftrags-
  bestätigung mitnehmen

*Altteile ins Fahrzeug legen lassen, um gegebenenfalls später 
  Beweismaterial in der Hand zu haben

*Telefonnummer angeben, um für Rückfragen erreichbar zu sein

*Fahrzeug bei Abholung noch auf dem Werkstatthof auf äußere 
  Mängel wie Kratzer und Beulen sowie Verunreinigungen
  überprüfen

*Reparaturrechnung noch in der Werkstatt genau durchsehen und
  gegebenenfalls erläutern lassen

*Reparaturmängel sofort reklamieren. Die Werkstatt muss dafür
  wenigstens zwölf Monate gerade stehen.

*Ist der Kunde der Ansicht, dass die Werkstatt nicht ordnungs-
  gemäß gearbeitet hat, kann er unter Vorbehalt bezahlen. 
  Nicht aber darf er die Zahlung vollständig verweigern.

Bei Ärger mit der Werkstatt ist es ratsam, erst einmal die Schieds-
stelle für das Kfz-Handwerk anzurufen, sofern die Werkstatt 
Mitglied der Kfz-Innung (gekennzeichnet durch ein Schild 
"Meisterbetrieb der Kfz-Innung") ist. In diesem Gremium, das 
kostenlos und unbürokratisch arbeitet, sitzen übrigens auch 
Vertreter des ADAC. Die nächstgelegene Schiedsstelle ist über 
die örtliche Kfz-Innung zu erfragen. Ergänzende Beratung und 
Adressen dieser Schlichtungsstellen gibt es beim ADAC.

Quelle : ADAC

 

Hilfe nach Unfall

Angst und Stress sind keine Berater
ADAC: Kühlen Kopf bewahren und systematisch vorgehen.

Schnelles und umsichtiges Handeln sind nach einem Unfall 
oberstes Gebot. Der ADAC hat die wichtigsten Verhaltensregeln
zusammengestellt. 

Wer als Erster an den Unfallort kommt, muss unbedingt anhalten. 
Der richtige Platz dafür ist auf Autobahnen der Standstreifen. 
Auf Landstraßen sollte so weit rechts wie möglich angehalten 
werden. 

Danach heißt es, die Unfallstelle abzusichern. Dabei gilt:
Warnblinkanlage einschalten und Warndreiecke im Abstand von 
50 bis 150 Schrittlängen aufstellen, Hilfe rufen (Tel. 110 oder 112)
und erste Hilfe leisten. Der professionelle Anrufer sagt der 
Leitstelle seinen Namen, wo der Unfall geschah, was passiert ist
und wie viele Verletzte es gibt. Dabei sollte der Anrufer 
Rückfragen abwarten.

Vor der ersten Hilfe darf sich niemand aus Angst davor drücken, 
etwas falsch zu machen. Jeder Helfende ist rechtlich abgesichert,
auch dann, wenn ihm dabei selbst etwas passieren sollte. 
Wer nicht hilft, macht sich strafbar. Es wird jedoch von niemandem
erwartet, bei der Hilfe sein eigenes Leben zu gefährden.

Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, 
sollten auf die Polizei warten. Gaffer müssen damit rechnen, eine
Freiheitsstrafe oder zumindest ein Bußgeld zu bekommen. 

Wenn sich ein Stau entwickelt, muss rechtzeitig eine 
Rettungsgasse für Einsatz- und Rettungsfahrzeuge gebildet 
werden. Bei zweispurigen Autobahnen ist dies zwischen den 
Fahrspuren. Bei dreispurigen Autobahnen gilt es, zwischen der 
mittleren und der linken Spur Platz zu schaffen. Das gilt auch für
Motorradfahrer. 

Hat die Straße nur eine Fahrbahn, etwa auf dem Land oder in 
der Stadt, sollte das Auto ganz rechts an den Rand gefahren 
werden. Ist ein Rettungshubschrauber im Landeanflug, müssen
die Autos sofort stehen bleiben.

Zu diesem Text bietet der ADAC auf seiner Internetseite für 
Journalisten unter www.presse.adac.de Fotomaterial an.


Kriminalität im Ausland

Keine Chance für Ganoven

ADAC warnt vor Tricks im Urlaubsland
Immer wieder werden Urlauber Opfer von Kriminalität. 

Bereits jetzt – zum Beginn der Sommersaison– verzeichnet 
beispielsweise die schwedische Polizei mit 39 Fällen eine 
Rekordzahl von nächtlichen Überfällen auf deutsche Touristen 
in Wohnmobilen. Der ADAC rät Urlaubern dringend davon ab, 
auf abgelegenen Rastplätzen zu übernachten. Auch aus 
Südfrankreich häufen sich Meldungen von Reisenden, die im 
Camper überfallen und ausgeraubt wurden, wie die 
Clubzeitschrift Motorwelt in ihrer Juli-Ausgabe berichtet.

Aber auch anderswo gehen Urlauber Ganoven ins Netz. 
Damit sie sich besser schützen können, zeigt der ADAC, wo 
Touristen besonders aufpassen müssen.

In Südeuropa heißt es vor allem: Achtung in den Städten. 
Ein beliebter Trick der Kriminellen ist es, an einer Ampel mit 
dem Moped neben einem Auto zu halten, die Beifahrertür 
aufzureißen und der Beifahrerin die Handtasche zu rauben. 
Deshalb rät der ADAC, in Innenstädten auch während der 
Fahrt Fenster, Türen und den Kofferraum geschlossen zu 
halten. Außerdem sollten Geld und Ausweispapiere dicht am 
Körper getragen und auf keinen Fall sichtbar im Auto liegen 
gelassen werden. Wenn es sich dennoch nicht vermeiden lässt, 
dann Wertgegenstände ganz hinten im Kofferraum – abgedeckt 
mit Gepäckstücken – verstauen.

In Spanien werden vermeintliche Pannen oftmals von langer 
Hand geplant: Bei passender Gelegenheit sticht das 
Ganovente am die Reifen an oder steckt ein brennendes Tuch in 
den Auspuff. Dann wird auf den Schaden aufmerksam gemacht 
und Hilfe angeboten. Während der eine mit Hand anlegt, raubt 
der andere die ahnungslosen Touristen aus. Reisenden, die eine 
Panne haben, rät der ADAC, möglichst immer bis zur nächsten 
Tankstelle oder Raststätte weiterzufahren. Ist ein Stopp 
unvermeidlich, dann sollte an einer gut einsehbaren Stelle 
gehalten und per Handy Hilfe gerufen werden. Niemals den 
Zündschlüssel stecken lassen, den Wagen immer absperren und
bereitwilligen Helfern gegenüber äußerst wachsam sein.

Autoaufbrüche sind häufige Delikte in Ungarn, der Slowakei 
und Tschechien. In Polen hingegen werden immer wieder Fälle 
gemeldet, in denen das ganze Auto gestohlen wurde. 
Im Ernstfall gilt es, ruhig zu bleiben
und lieber Geld und Auto 
herzugeben, als sich selbst zu gefährden.

Wer Opfer von Kriminellen geworden ist, dem helfen die ADAC-Notrufstationen unbürokratisch und schnell. Außerdem 
erhalten ADAC-Mitglieder unter
www.adac.de detaillierte 
Reisewarnungen zu bestimmten Streckenabschnitten im Ausland.


Nebelfahrten erfordern höchste Konzentration

Fuß vom Gas und Abstand halten
Tipps des ADAC Südbaden zum Fahren bei schlechter Sicht

Schlechte Sicht durch starken Nebel macht den Autofahrern vor 
allem im Herbst das Leben schwer. Auffahrunfälle und
Massenkarambolagen sind bei solchen Sichtverhältnissen häufig
die Folge. Der ADAC Südbaden gibt Tipps, wie man sicher durch
den Nebel kommt.

„Die Hauptursachen für Nebelunfälle sind eine zu hohe 
Geschwindigkeit und ein zu geringer Abstand“, erklärt Verkehrs-
experte Carl-Heinz Schneider. „Liegt die Sicht unter 50 Metern, 
darf der Tacho nicht über 50 km/h anzeigen.“ Als Orientierungs-
hilfe dienen die Leitpfosten am Straßenrand. Sie sind auf der 
Autobahn in einem Abstand von 50 Metern aufgestellt. 
Auf Bundesstraßen beträgt der Abstand meist 25 Meter. Diese 
Pfosten helfen auch bei der Einschätzung des Abstandes zum 
Vordermann. Mit der Faustformel "Sichtweite ist gleich 
Sicherheitsabstand" kann man viele Auffahrunfälle verhindern.

Die Nebelschlussleuchte darf erst unter 50 Meter Sicht und aus-
schließlich bei Nebel eingeschaltet werden. Bei besserer Sicht 
sollte sie sofort wieder ausgeschaltet werden, da die nachfolgen-
den Autofahrer sonst stark geblendet werden. Vor allem bei 
Nebelfahrten muss darauf geachtet werden, dass man gesehen 
wird und selbst den Durchblick hat. Deshalb ist eine regelmäßige 
Reinigung der Scheiben (auch von innen), der Scheinwerfergläser 
und der Rückleuchten empfehlenswert.

Da das Fahren im Nebel auf Dauer sehr anstrengend werden 
kann, ist es vernünftig, auf längeren Strecken immer wieder 
kurze Pausen einzulegen. Grundsätzlich rät der ADAC Südbaden: 
Sicherheit geht vor Hektik! Carl-Heinz Schneider: 
„Die Verkehrsteilnehmer sollten sich nicht durch Termine in 
Zeitdruck bringen lassen“. Der Beifahrer muss nach Ansicht 
des Clubs beachten, dass Nebelfahrten höchste Konzentration 
erfordern und intensive Gespräche den Fahrer ablenken können.


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